Die EU beschließt eine
Zollpflicht für Kleinsendungen unter 150 Euro und schafft damit die bisherige Freigrenze ab und sozusagen einen Strafzoll ein. Ab dem 1. Juli 2026 soll für Sendungen unter 150 Euro zunächst ein Pauschalzoll von 3 Euro erhoben werden. Enthält eine Sendung jedoch Produkte
unterschiedlicher Warenkategorien, kann diese Abgabe mehrfach anfallen. Die EU
erwartet durch die Maßnahme gerechtere Wettbewerbsbedingungen. Weiterhin wird
über eine zusätzliche Bearbeitungsgebühr diskutiert.
Ganz im Gegensatz dazu hat der deutsche Politiker Friedrich Merz am Freitag Nachmittag formuliert:
"Wir glauben nicht an Zölle und Protektionismus, sondern an freien Handel."