Samstag, 25. April 2026
US-Behörden begannen mit Rückzahlung illegal eingestufter Zölle
Die US-Behörden haben mit der Rückzahlung der vor zwei Monaten vom Obersten Gerichtshof illegal eingestuften Zölle begonnen. Gerichtsunterlagen zufolge hatten bis zum 9. April bereits fast 56.500 Unternehmen Schritte unternommen, um eine Rückerstattung der gezahlten Zölle in Höhe von insgesamt rund 127 Milliarden US-Dollar zu beantragen.
Interview von Tian Wei mit Jeffrey Sachs
Ein Interview von Tian Wei mit Professor Jeffrey Sachs über den Krieg von Israel und den USA gegen den Iran.
Freitag, 24. April 2026
Reaktionen
Das US-amerikanische Militär bombadierte im März eine Schule in der iranischen Stadt Minab und ermordete dabei mehr als 170 Menschen. Wie waren die Reaktionen europäischer Politiker darauf? In einer gemeinsamen Erklärung verurteilten der Deutsche Friedrich Merz, der Franzose Emmanuel Macron und der Engländer Keir Starmer iranische Gegenangriffe.
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Albaniens KI-generierte Ministerin im Strudel eines Korruptionsskandals
Albaniens Regierungschef Edi Rama hatte einen Chatbot namens Diella zum Kabinettsmitglied ernannt, um mögliche Korruption zu verringern. Nun geriet Diella selbst in den Strudel eines Korruptionsskandals. Es besteht der Verdacht, dass ausgerechnet die Erfinderinnen Betrügerinnen sein sollen.
Weiterhin hat die albanische Schauspielerin Anila Bisha, die dem KI-Chatbot ihr Stimme und Gesicht lieh, die Regierung verklagt, da ihr Abbild unrechtmässig genutzt werde. Laut Angaben der Schauspielerin war das von ihr aufgenommene Video- und Audiomaterial gegen geringe Bezahlung ausschliesslich zur Verwendung für den E-Albania-Chatbot vorgesehen. Der Vertrag lief Ende 2025 aus und sie hat nach eigenen Aussagen nie zugestimmt, das Gesicht der KI-Ministerin zu werden.
Weiterhin hat die albanische Schauspielerin Anila Bisha, die dem KI-Chatbot ihr Stimme und Gesicht lieh, die Regierung verklagt, da ihr Abbild unrechtmässig genutzt werde. Laut Angaben der Schauspielerin war das von ihr aufgenommene Video- und Audiomaterial gegen geringe Bezahlung ausschliesslich zur Verwendung für den E-Albania-Chatbot vorgesehen. Der Vertrag lief Ende 2025 aus und sie hat nach eigenen Aussagen nie zugestimmt, das Gesicht der KI-Ministerin zu werden.
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Montag, 20. April 2026
Zehnjähriges Mädchen setzt sich für Pluto ein
Die zehnjährige Kaela setzt sich dafür ein, dass Pluto wieder als richtiger Planet eingestuft wird. Daher schrieb sie mit Hand einen Brief in roter Farbe an die US-Weltraumbehörde NASA, der mit den Worten
Please make Pluto a planet again. I really want it to be a planet again!begann. NASA-Direktor Jared Isaacman antwortete, dass ihr Anliegen geprüft werden soll.
Bremerhavens letzte Straßenbahn
Bis Ende Juli 1982 fuhren in Bremerhaven Straßenbahnen. Eine Kampagne mit 18.000 Unterschriften gegen die Stilllegung war leider erfolglos. Einige Fahrzeuge der Bremerhavener Straßenbahn sind erhalten geblieben, drei davon stehen heute in Heinschenwalde am Bahnhof.
Pilz der Woche: Pantherpilz
[Foto: Giacomo Bresadola, Wikimedia Commons, Lizenz CC0 1.0]
KI-Agent Luna scheitert an der Realität
Ein KI-Agent Luna sollte in San Francisco einen Laden unter realen Bedingungen führen. Die Firma Andon Labs mietete ein Ladenlokal und übergab die operative Leitung an Luna, einen sogenannten KI-Agenten, der ein Budget von 100.000 US-Dollar erhielt und die Anweisung, den Laden namens Andon Market profitabel zu führen. Das Experiment offenbarte absurde Fehler und logische Lücken.
Dienstag, 14. April 2026
Weltquantentag
Heute ist Weltquantentag, wie ich gerade erst erfahren habe. Der 14. April steht für die Zahl 4.14, eine Anspielung auf das Plancksche Wirkungsquantum, eine grundlegende Konstante in der Welt der Physik. Ob Quantenphysik aus menschlicher Sicht ein Fortschritt ist, daran gibt es große Zweifel.
Sonntag, 12. April 2026
Bixonimania
Bixonimania ist der Name für eine Krankheit, die die Augenlider betrifft und angeblich durch lange Bildschirmnutzung und blaues Licht verursacht wird. Sie geht zurück auf einen Beitrag von Almira Osmanovic Thunström, die als Forscherin an der Universität Göteborg arbeitet.
Orthodoxe Christen feierten heute das Osterfest
Orthodoxe Christen feierten heute am Sonntag, 12. April das Osterfest. Der zur Westkirche unterschiedliche Ostertermin der Orthodoxie geht auf unterschiedliche Berechnungsarten zurück.
Samstag, 11. April 2026
Die Küste im Süden des Iran
Visuell aufbereitete Informationen über die iranische Südküste, die sich über eine Strecke von etwa 1.800 Kilometern vom Irak im Westen bis nach Pakistan im Osten erstreckt. Vor dieser Küste liegen einige wichtige Inseln. In der Mitte liegt die Straße von Hormus, ein schmaler Engpass, an der die gegenüberliegende Seite zum Oman gehört.
Proteste in Irland wegen hoher Kraftstoffpreise
Seit mehreren Tagen protestieren in Irland Landwirte und Spediteure mit Demonstrationen und Blockaden gegen die hohen Kraftstoffpreise und fordern staatliche Hilfen.
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Freitag, 10. April 2026
Pilz der Woche: Aniszähling
[Foto: Wikimedia Commons, Lizenz CC0 1.0]
Iran bedankte sich bei Kaschmiris für Unterstützung
Nach dem Angriff der USA und Israels auf den Iran, hat sich die iranische Botschaft in Indien bei den Bewohnern von Kaschmir für ihre Unterstützung bedankt. Sie hatten den Iran durch eine Spendenaktion mit Bargeld, Gold und anderen Wertsachen unterstützt.
Beinir Johannesen wird Regierungspräsident der Färöer
Der 29 Jahre alte Politiker Beinir Johannesen, der Vorsitzende der Partei Fólkaflokkurin, ist neuer Regierungspräsident der Färöer. Er wird der jüngste Regierungschef in der Geschichte der nordatlantischen Inselgruppe und in der nächsten Woche sein Amt antreten. Seine Partei ging bei der Wahl am 26. März mit 26,7 Prozent aller Stimmen als stärkste Kraft hervor. Die Färöer mit ihren rund 54.000 Einwohnerinnen und Einwohnern sind ebenso wie Grönland weitgehend autonom, gehören aber offiziell zum Königreich Dänemark.
Montag, 6. April 2026
Die Absurdität maschineller Übersetzungen
Heutzutage werden in den verschiedensten Bereichen immer mehr maschinelle Übersetzungen aus dem Internet benutzt. Es herrscht blindes Vetrauen, dass das Ergebnis schon stimmen wird. Nun habe ich mal interessehalber aus einem ungarischen Artikel die Überschrift Pánikba esett a Pentagon a finn mini-tengeralattjárók miatt maschinell in die deutsche Sprache übersetzen lassen; das Ergebnis war: Pentagon-Panik über finnische Mini-Subventionen. Jeder weitere Kommentar erübrigt sich zu diesem absurden Ergebnis.
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